Nach dem Tod seiner französischen Frau sah er sich verpflichtet, seine verwitwete Mutter zu pflegen, die über achtzig Jahre alt war und allein in einem alten Haus tief in der französischen Provinz lebte. Er besuchte sie regelmäßig und sorgte für ihren Lebensunterhalt. Trotz ihrer vielen Unterschiede – er war Tunesier und jünger als sie – entwickelte sich im Laufe der Zeit eine komplexe Beziehung zwischen ihnen. Diese spiegelte ihre Haltung zueinander in ihren kulturellen und zivilisatorischen Gemeinsamkeiten und Unterschieden wider und offenbarte die Widersprüche und die Zerbrechlichkeit des menschlichen Selbst.