Jürgen Habermas

Jürgen Habermas Mustaqbal al-tibi'a al-insaniya

Mustaqbal al-tibi'a al-insaniya

(Zukunft der menschlichen Natur)


Sprache: Arabisch
1. Auflage
Paperback, Seiten
Verfügbarkeit: sofort lieferbar
22.00 € 

In den Einkaufswagen

Nach wie vor wird die Debatte über die Gentechnik und ihre Folgen lebhaft geführt. In seinem viel­dis­ku­tierten und nun als Taschen­buch vorlie­genden Buch Die Zukunft der mensch­li­chen Natur. Auf dem Weg zu einer libe­ralen Eugenik? bezieht Jürgen Habermas dezi­diert Stel­lung. Er führt die philo­so­phi­sche Ausein­an­der­set­zung über den Umgang mit Genfor­schung und Gentechnik vom welt­an­schau­li­chen Streit über den mora­li­schen Status des vorper­so­nalen mensch­li­chen Lebens weg und nimmt die Perspek­tive einer künf­tigen Gegen­wart ein - einer Gegen­wart, aus der wir viel­leicht auf die heute umstrit­tenen Prak­tiken als Schritt­ma­cher einer libe­ralen, über Angebot und Nach­frage gere­gelten Eugenik zurück­bli­cken. perlen­tau­cher. de: Mit seiner - bravou­rösen Inter­ven­tion in die Biome­di­zin­de­batte, - so schreibt Andreas Kuhl­mann, gelingt es Jürgen Habermas, jenseits der Frage, welcher mora­li­sche und recht­liche Status Embryonen zukommt, deut­lich zu machen, warum die Instru­men­ta­li­sie­rung früher Stadien mensch­li­chen Lebens beun­ru­higt. Für den Autor, heißt es, der als - philo­so­phi­scher Pfad­finder - die Natur der anste­henden norma­tiven Prob­leme und damit - neues Terrain - zu ersch­ließen sucht, steht dabei nicht weniger als die - Iden­tität des Einzelnen als Mitg­lied der Gattung Homo sapiens - auf dem Spiel. Wie das Selbst­ver­ständnis einer Person und ihr Status in einer Kommu­ni­ka­ti­ons­ge­sell­schaft durch eine gene­ti­sche Program­mie­rung korrum­piert werden, stellt Habermas laut Kuhl­mann über­zeu­gend dar. Weniger bril­lant dagegen fällt offenbar die Beur­tei­lung von Formen der Embryo­nen­for­schung aus, die nicht als Prak­tiken - posi­tiver Eugenik - zu verstehen sind. Hier, so Kuhl­mann, spricht Habermas - in sehr konven­tio­neller Weise - vom - verding­li­chenden - Umgang mit mensch­li­chem Leben. Möglich aller­dings, dass dies Ausdruck ist für die wieder lobens­werte - Skepsis - des Autors - gegen­über dem eigenen 'Alar­mismus'. - (perlen­tau­cher. de). Gebun­dene Ausgabe