Jürgen Habermas

Jürgen Habermas Mustaqbal al-tibi'a al-insaniya

Mustaqbal al-tibi'a al-insaniya

(Zukunft der menschlichen Natur)


Sprache: Arabisch
1. Auflage
Paperback, Seiten
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Nach wie vor wird die Debatte über die Gentechnik und ihre Folgen lebhaft geführt. In seinem vieldiskutierten und nun als Taschenbuch vorliegenden Buch Die Zukunft der menschlichen Natur. Auf dem Weg zu einer liberalen Eugenik? bezieht Jürgen Habermas dezidiert Stellung. Er führt die philosophische Auseinandersetzung über den Umgang mit Genforschung und Gentechnik vom weltanschaulichen Streit über den moralischen Status des vorpersonalen menschlichen Lebens weg und nimmt die Perspektive einer künftigen Gegenwart ein - einer Gegenwart, aus der wir vielleicht auf die heute umstrittenen Praktiken als Schrittmacher einer liberalen, über Angebot und Nachfrage geregelten Eugenik zurückblicken. perlentaucher. de: Mit seiner - bravourösen Intervention in die Biomedizindebatte, - so schreibt Andreas Kuhlmann, gelingt es Jürgen Habermas, jenseits der Frage, welcher moralische und rechtliche Status Embryonen zukommt, deutlich zu machen, warum die Instrumentalisierung früher Stadien menschlichen Lebens beunruhigt. Für den Autor, heißt es, der als - philosophischer Pfadfinder - die Natur der anstehenden normativen Probleme und damit - neues Terrain - zu erschließen sucht, steht dabei nicht weniger als die - Identität des Einzelnen als Mitglied der Gattung Homo sapiens - auf dem Spiel. Wie das Selbstverständnis einer Person und ihr Status in einer Kommunikationsgesellschaft durch eine genetische Programmierung korrumpiert werden, stellt Habermas laut Kuhlmann überzeugend dar. Weniger brillant dagegen fällt offenbar die Beurteilung von Formen der Embryonenforschung aus, die nicht als Praktiken - positiver Eugenik - zu verstehen sind. Hier, so Kuhlmann, spricht Habermas - in sehr konventioneller Weise - vom - verdinglichenden - Umgang mit menschlichem Leben. Möglich allerdings, dass dies Ausdruck ist für die wieder lobenswerte - Skepsis - des Autors - gegenüber dem eigenen 'Alarmismus'. - (perlentaucher. de). Gebundene Ausgabe